Die meisten Kissen sind ein Rechteck voller Füllung. Sie erledigen eine Aufgabe, auf einer Höhe, und diese Höhe ist ein Kompromiss zwischen Rücken- und Seitenlage. Konturierte Kissen wollen diesen Kompromiss auflösen, indem sich die Form über die Fläche verändert: tiefer, wo der Kopf liegt, höher, wo der Nacken Auflage braucht, und seitlich ausgespart, wo eine Schulter Platz braucht.
Das Derila Ergo baut darauf eine zweite Idee auf. Die Flügel sind nicht nur für die Schulter da — sie halten die Außenkanten oben, sodass Wange und Kiefer eines Seitenschläfers nicht sechs Stunden lang flach in den Schaum gedrückt werden. Wer schon einmal mit einem Abdruck quer im Gesicht aufgewacht ist, weiß, worauf das zielt.
Der Kern ist hochdichter Memory-Schaum: Er reagiert auf Körperwärme und Gewicht und kehrt danach in seine Form zurück, statt platt zu bleiben. Der Bezug ist ein atmungsaktives Gestrick, das sich aufzippen und waschen lässt. Alles andere — Haltung, Schnarchen, Morgensteifigkeit — folgt aus diesen zwei Dingen: wo der Kopf liegt und wie warm die Oberfläche bleibt.